Review at Hell Is Open

Posted by Webmaster on November 21, 2010 - 21:41 in

Nach dem Erstlingswerk “Epitaph“ 2008 und dem Nachfolgealbum “ ...Of Life and Death“ 2009 servieren die beiden Metzgergesellen Marc Jüttner und Simon Dorn uns ihren nächsten bluttriefenden Longplayer. Seit der Gründung im Jahre 2007, waren die beiden Masterminds nicht gerade untätig, werkelten fleißig an neuen Songs und stellen hiermit bereits ihr drittes Album in 3 Jahren vor.
Die blutüberströmte Dame mit Sado-Masohaube und zersägter Geige auf dem Cover gibt schon mal etwas Aufschluss darüber, das sich wohl stilistisch nichts an der Ausrichtung der Band geändert haben dürfte. Genaueres wird erst die Hörprobe ans Licht bringen, also rein mit dem derben Stück in den Player.

Wie schon auf den Vorgängeralben ist der Sound sauber abgemischt, rau, fett und druckvoll, Dan Swäno hat in den Unisound Studios hier wieder ganze Arbeit geleistet. Desire der erste Track des neuen Albums schlägt auch wieder die gleiche Marschrute wie die beiden Vorgänger ein. Thy Final Pain stehen von Anfang an für rohen, groovebetonten Deathmetal und daran ändert sich auch auf “Desire, Freedom and Confusion“ absolut nichts. Gesangstechnisch werden die Stimmbänder in untersten Regionen in Dauerrotation malträtiert, hier und da gibt es ein paar typische Screameinlagen ansonsten bewegt man sich aber immer auf der selben Stimmlage. Etwas mehr Anbindung an die Songsstrukturen im Stimmlichen Bereich könnte nicht schaden und würde den Songs etwas mehr Wieder erkennungswert spendieren. Handwerklich kann man den beiden Herren absolut nichts vorwerfen, die Jungs wissen wie sie ihren Instrumenten derbe Riffs entlocken und wie man tödlichen Groove in die Songs einwebt. Die Songs strahlen allesamt ein bösartiges, fieses Flair aus, gehen richtig schön ins Tanzbein und bringen die Nackenmuskulatur auf Touren. Ein leichtes Gefühl von Eintönigkeit macht sich allerdings auch breit, da die Songs stilistisch doch zu sehr auf einer Linie gehalten sind. Gelungene Abwechslung bieten da etwas mehr stampfende Tracks wie “The Certainty of Death“ oder der Song “Scars Inside“ wo die Screamstimme die Hauptrolle übernimmt und die tiefe Growlstimme nur die zweite Geige übernimmt. Die Band bewegt sich innerhalb des selbst gesteckten Rahmens zwar mit Bravour, könnte aber auch mal etwas mehr aus der eigenen Schublade ausbrechen. Wer ansonsten auf gut gemachten, brutalen, groovenden Deathmetal ohne Kompromisse steht keine besonderen Innovationen sucht und sich einfach nur derbe die Birne gegen die nächste Wand klatschen will, ist allerdings bei Thy Final Pain in sehr guten Händen. Desire, Freedom and Confusion dürfte glatt als gewaltvolle Hintergrundmusik im nächsten blutigen Werbetrailer für die Metzgerinnung durchgehen.

Fazit: Wer seinen Deathmetal roh, blutig und groovebetont mag, auf Bands wie Jungle Rot, Debauchery und Konsorten steht kann hier bedenkenlos reinbeißen.

Anspieltipp: Psychotic, The Certainty of Death

rating: 
8.5/10
 

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