Review at Burn Your Ears Webzine

Posted by Webmaster on June 28, 2009 - 14:46 in

Bisher sind THY FINAL PAIN im Todes-Zirkus noch nicht groß aufgetreten, auch wenn sie seit ihrer Gründung vor zwei Jahren nun schon das zweite Scheibchen gelegt haben. Und Unbedarftheit kann ihnen nicht vorgeworfen werden, spielen doch zwei der Mitglieder in der schon populäreren Truppe namens DEBAUCHERY. Daher weht also der Wind, und in vollkommen anderen Gefilden bewegen sich diese Jungs hier auch nicht.
So ist es richtig. Bloß nicht viel nachdenken, einfach losbrettern. Der Opener „Hate Anthern" legt die Gitarren tiefer, löst nach dem ersten schweren Riff die Handbremse und startet gurgelnd den Motor. Um im Bild zu bleiben, versteckt sich unter dem zweiten Longplayer der Todes-Veteranen ein Triebwerk älteren Jahrgangs. Ohne Kat, aber mit dem Sound einer neuen Karosserie wird das Getriebe malträtiert, dass die Kurbelwelle vor Freude Purzelbäume schlägt.
Doch genug der Phantastereien. Meist in mittlerer Geschwindigkeit planiert der süddeutsche Vierer alles platt, was sich dem Kommando widersetzen würde. Brechend schwere, nicht allzu komplexe Riffs lassen den sich neigenden Hörer einen Ausfallschritt machen, um beschwingt dem Schädel ein Zirkeltraining zu verabreichen.
„Bloodsaturated Perpetuity" fühlt sich an, als ob ein Junge mit dem Gaspedal spielt. Aber auch hier wird nicht durchgeballert, sondern der doomige Groove erhält ebenso ein bisschen Spielzeit in diesem Song. Der folgende Titel-Track dagegen fährt eine Walze auf, die teilweise von RAMMSTEIN stammen könnte, was aber mit gekonnt rockigen Einlagen unter Krächzgesang aufgepeppt wird.
Interessant klingt auch der Anfang von „A Bullet For Reincarnation", den ich mal als Suizid durch Knarre interpretiere. THY FINAL PAIN nutzen Breaks hauptsächlich, um ein klein wenig am Temporegler und dem Rhythmus zu spielen. Frickeleien auf dem Axthals sind hier kaum hörbar - aber auch nicht notwendig.
Meistens erstaunlich verständlich grunzt der Fronter Marc Jüttner aus den Boxen, was bei dieser stimmlichen Bodenlosigkeit ja nicht immer der Fall ist. Mit der tödlichen Ruhe der alten Schule im Sinne von BOLT THROWER krachen THY FINAL PAIN im Gebälk, dass selbst eine schwarz-weiß geschminkte Fledermaus nicht mehr schlafen könnte. Modernität wie man sie bei neueren KATAKLYSM findet, werden hiermit verknüpft. Vielleicht hätte ein Schuss Lachgaseinspritzung noch etwas mehr gefetzt und eine kleine Dudelei kann auch nicht schaden. „...Of Life And Death" ist weniger für das Candlelight-Dinner geeignet, als für das gemütliche An-der-Theke-sitzen, ins Bierglas starren und mit dem Kopf nicken. Prost!

rating: 
7/10
 

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